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Mathmathon 2010
25.03.2010

 

Donnesteg, den 24.03.2010

Circa 50 Schüler aus der 13e Gi an der 13e Ge hunn dëst Joer um 4ten Mathmathon 2010 am LTAM deelgeholl. Den Mathmarathon besteet doranner, dass Schüler 24 Stonne laang, schwiereg Mathesaufgaben, haaptsächlech 13e Examensfroën fir den gudde Zweck léisen.

De ganze Marathon dauert 24 Stonnen, an der Zäit sollen souvill wie méiglesch Aufgaben geléist ginn. Dobäi kréien d’Schüler och Zäit fir an engem aneren Raum ze schlofen, iessen, drénken an raschten.

Déi 50 Schüler sinn an Gruppen agedeelt ginn. Da kréien si Examensaufgaben aus de leschten puer Joer ze léisen. Déi Aufgaben kennen an engem Grupp oder och alleng geléist ginn. Nodeems si se geléist hunn oder och net, kucken d’Schüler an engem Classeur d’Léisung no. Ass d’Aufgab méi wie ee Drëttel falsch, gett se net als geléist unerkannt.

Pro geléisten Aufgab, bezeuhlen d’Sponseren eng gewësse Somme. Et ass awer och d’Association des Parents d’élèves (Apeltam)  déi en Don gesponsert huet. Déi esou gesammelt Suen gin herno  un d’Action Avenir Haiti gespennt.

Action Avenir Haiti ass eng Organisatioun déi de Leit an hirem Alldag hëlleft an  ënnerstëtzt. Säit der Katastroph vum 12te Januar, probéieren si nach weider den Leit zu Haiti ze hëllefen.

Weber Georges

 

Up2Date war die ganzen 24 Stunden vor Ort, um über den ganzen Mathmathon zu berichten. Meine Aufgabe bestand darin, die Nachtschicht zu übernehmen.

Sogar während der ganzen Nacht brodelte die Motivation der Schüler, denn kaum einer traute sich mal ein Auge zuzudrücken. Alle waren in der Nacht wach und lösten Aufgaben nach Aufgaben. Sicherlich war dies während der Nachtstunden schwer, da die grauen Zellen nicht mehr richtig funktionierten.

Auch die Lehrer machten die Nacht durch, und versuchten den Schülern das Wesentliche zu erklären.

Natürlich bekamen die Schüler auch was zu essen,  die Kantine spendierte Chili con Carne als Abendschmaus. Um wach zu bleiben, lief die Kaffeemaschine auf Hochtouren. Auch Energy- drinks waren sehr beliebt, um auf den Beinen zu bleiben.

Der Einzige, der sich in der Nacht ein kleines Nickerchen erlaubte, war der Reporter von Up2Date. Ich musste ja auch keine Mathematikaufgaben lösen, obwohl ich den Schülern bei einer Aufgabe helfen konnte. So löste ich gemeinsam mit 6 Schülern eine sehr knifflige Logikaufgabe.

Alles in allem verlief die Nacht im LTAM sehr ruhig, und Up2Date nutzte die Gelegenheit nach ihren Eindrücken zu befragen.

„Das hier macht Spaβ, auβerdem machen wir es für einen guten Zweck. Das ist kein Stress, so macht Mathe  einfach mal  Spass“

„Eine sehr gute Vorbereitung auf die Abschlussexamen, da kann man ja mal die Nacht durch mache, und das noch alles für den guten Zweck, was will man mehr“

Die Lehrer waren morgens in allen Hinsichten zufrieden, und so konnten sich die Schüler die Berichte in den Tageszeitungen anschauen, weil kein wichtiges Presseorgan hatte sich dieses Event entgehen lassen.

Endlich am frühen Morgen war meine Nachtschicht vorbei, und ich steuerte zufrieden mein Fahrzeug Richtung Süden, um den entgangenen Schlaf nachzuholen.

Olivier Delvaux

 

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actualisée le 2010.10.14 — © Lycée des Arts et Métiers