LAM  
 
   



 
Projets > Projets techniques > Solarmobil > Der Ablauf des Projektes

Solarmobil > Der Ablauf des Projektes

Unter der Regie von drei Ingenieuren, Paul Faber, Henri Kox und Guy Weiler begann im Herbst 91 das Projekt Solarmobil "Râ-le-sol" im Lycée Technique des Arts et Métiers. An der Planung und Realisierung waren mehr als 50 Schüler aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen in intensiver Gruppenarbeit sowohl im Rahmen des Unterrichts als auch in der Freizeit beteiligt. Vom zukünftigen Techniker der Mechanik über den Elektrotechniker bis zum Designer, alle Schüler des Lycée Technique des Arts et Métiers durften an diesem herausfordernden Projekt mitmachen. So waren z.B. die zukünftigen Techniker der Mechanik für das Fahrwerk, die Achsen, die Lenkung usw. verantwortlich. Die Elektrotechniker dagegen übernahmen den Solargenerator, die Batterien, den Motor, die Beleuchtung und die Instrumentierung. Gemeinsam wurde der Fahrzeugsitz und die Fahrzeugzelle entworfen und gebaut. Aber auch andere Schüler konnten und hatten sich beteiligt, so z.B. im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit oder der Dokumentation.

Die anfänglich auf 1500 Stunden geplante Realisierungszeit des Solarmobils wurde schnell verdreifacht, so daß am Ende mehr als 5000 Stunden benötigt wurden. Diese 5000 Stunden lassen sich in drei Sparten eingliedern. Die Entwicklung des Konzeptes, der Pläne, das Einteilen in Gruppen, die Suche nach Sponsoren ... nahm ungefähr 2000 Stunden in Einspruch. Danach kam der Bau der Karosserie -mit positiv und negativ Modell- , der auch 2000 Stunden beeinspruchte. Der Zusammenbau aller mechanischen und elektrischen Komponenten stellte den dritten Abschnitt der Konstruktion dar. Diese 1000 Stunden der Integration der einzelnen Teile ergänzen die 5000 Stunden während denen am Solarmobil gearbeitet wurde. Da solche Projekte nur sehr schlecht in den traditionellen Unterricht unterzubringen sind, kann man sich leicht ausrechnen, wieviel Freizeit von Schülern wie Lehrern in dieses Unternehmen investiert wurde. Ungefähr 80% der Arbeiten wurden an freien Nachmittagen und in den Ferien ausgeführt.

actualisée le 2009.12.21 — © Lycée des Arts et Métiers