Le but de cette action


NépalBanepa au Népal (ONGD-FNEL)
Clinique de Banepa (Hospital and Rehabilitation Center for Disabled Children, HRDC) ; Participation aux frais médicaux (identification, traitement, hospitalisation, suivi) des enfants handicapés à Banepa, Népal

Description:
Le projet s'occupera spécifiquement de 50 enfants par an, issus de familles pauvres et souffrant de handicaps physiques suite à des brülures (mais pas en urgence) et à des malformations physiques (congénitales et dues à l'arthrite), scolioses, myélodysplasie.

Le coüt d'une opération ainsi que la durée de rééducation varient suivant la gravité du handicap. Afin de respecter le budget prévu, le nombre d'enfants opérés par année peut varier légèrement en fonction des coüts des opérations, des prothèses et de la rééducation. Le projet prévoit une durée moyenne de rééducation de 5 ans. Les matériaux et équipements orthopédiques qui ne seront plus utilisés par les enfants bénéficiaires initiaux seront remis à HRDC. Ces équipements seront prêtés à d'autres enfants. Les enfants dont l'équipement n'est plus adapté à leur taille recevront un équipement plus approprié.

Actuellement, l'hôpital a une capacité de 72 lits et soigne en moyenne 10.000 patients par an (unités mobiles incluses) dont environ 1.000 interventions chirurgicales majeures - des cas de handicaps physiques graves, la catégorie cible du projet. En 2007, HRDC a réalisé 1567 opérations - dont 933 majeures et 634 mineures (HRDC - Annual report 2007)

La contribution des patients de HRDC aux soins médicaux est évaluée selon leur niveau de revenu. Au Népal, 30,9% de la population vit en-dessous du seuil de pauvreté monétaire national (PNUD Rapport 2006) ; ces personnes bénéficient de soins médicaux gratuits.

Népal
Bénéficiaires directs:
Les 50 enfants défavorisés qui bénéficient de soins chaque année.

Bénéficiaires indirects:
Les familles de ces 50 enfants handicapés opérés.La société népalaise en général car la réhabilitation physique dont ces enfants handicapés vont bénéficier leur servira de fondation pour bâtir leur avenir. Les enfants seront mieux préparés pour se réintégrer normalement dans leur communauté respective.

Rôle des bénéficiaires:
Les enfants opérés bénéficient de la prise en charge de leurs frais médicaux. Les parents participent activement à la rééducation des enfants. L'hôpital dispose d'un service « Community-based Rehabilitation (CBR)» qui forme à la rééducation les familles des handicapés opérés.

Partenaire local:
Le partenaire local est l'organisation non gouvernementale « The Friends of the Disabled (FOD) ». Depuis 1992, FOD assure la gestion du « Hospital and Rehabilitation Centre for Disabled Children (HRDC) », hôpital créé en 1985 par Terre des hommes (Tdh) Suisse. HRDC est l'unique hôpital au Népal à mener sur le plan national un programme de dépistage, de soins et de rééducation pour les enfants physiquement handicapés de moins de 18 ans.


NyakaigaNyakaiga in Tansania (Action pour un Monde Uni ONG)
Aufbau eines Energie- und Trinkwasserversorgungs- systems für ein Krankenhaus, eine Schule, ein Ausbildungszentrum und das gesamte Dorf Nyakaiga beim Victoriasee in Tansania.

Im Dorf Nyakaiga im Distrikt Karagwe in Tansania müssen neben der ansässigen Bevölkerung des Dorfes auch das Hospiz, die Kirche, die Primärschulen und eine Sekundarschule ohne Stromversorgung und mit einer äußerst begrenzten Wasserversorgung auskommen. Die Menschen leben fast ausschließlich von der Landwirtschaft, sind jedoch vom Wasser, der Energie und der Kommunikation total abhängig. Während der Regenzeit besteht ein überfluss an Nahrung, welche jedoch durch das Fehlen von Kühlung nicht unbegrenzt gelagert werden kann.

Probleme:
Das Hospiz befindet sich in einem äußerst kritischen Zustand in Bezug auf die zur Verfügung stehende begrenzte elektrische Energie, die nur einen geringen Teil der Beleuchtung, jedoch keine Sterilisierungsgeräte, Beatmungsgeräte oder Röntgengeräte betreiben kann. Die Stromversorgung des Hospitals während eines chirurgischen Eingriffs hängt von der Einspeisung eines alten Generators ab. Des Weiteren verfügt das Hospiz über eine kleine Solaranlage, bestehend aus nicht ausreichenden 6 Modulen, womit über 10 Jahre alte Autobatterien für den Notfall aufgeladen werden.
Die Wasserversorgung wurde an oberster Priorität des Projektes eingestuft. Die Dörfer Nyakaiga, Nyabionza und Kandegesho versorgen sich mit Regenwasser, welches über die Häuserdächerrinnen während der Regenzeit in Betonzisternen oder Stahlbehältern gesammelt wird. Eine spezielle Problematik beim Regenwasser konnte bei der Kirche festgestellt werden. Da das Kirchendach aus Ethernit-Platten besteht ist das gesammelte Wasser mit Asbest kontaminiert.
Es gibt außerdem noch 3 Quellen, wobei jedoch eine Quelle fast ausgetrocknet ist. Dies ist als äußerst kritisch einzustufen, da der Kontrollzeitpunkt nur ein paar Wochen nach der Regenzeit stattfand. Zusammenfassend wurde festgestellt, dass der Bedarf an Wasser für 4-6 Wochen nach der Regenzeit gesichert ist.

NyakaigaDie Nyabionza Sekundarschule:
Die Zahl der Studenten ist in den letzten 3 Jahren von 375 auf 507 Studenten angewachsen. Zugleich ist jedoch die Infrastruktur nicht mit gewachsen. Die Probleme sind überfüllte Klassenzimmer, ungenügende Bettenzahl im Studenten-Foyer, ungenügende Wasserreserven, überfüllte Labors und fehlende Kommunikationsmittel.

Eine Stromversorgung der öffentlichen Gebäude, sowie eine zentrale Wasserversorgung durch die Bohrung eines Brunnens, eine Verbesserung der Infrastruktur der Schule und des Hospitals würde eine direkte Verbesserung der Lebensqualität von über 1000 Einwohnern bedeuten. Zusätzlich wurde uns von den lokalen Autoritäten versichert, dass indirekt über 5000 Menschen der gesamten Region von diesem Projekt profitieren würden.

Als lokalen Partner vor Ort für dieses Projekt wird die Kongregation mit der Schwester Hyasinta Misingo als Leader anerkannt. Gemeinsam versuchen wir die Situation zu klären und das Projekt bis ins Detail zu planen. Natürlich werden wir die lokale Bevölkerung in das Projekt mit einbeziehen, sei es, indem technische Hochschulen der Region sich während der Bauphase am Projekt beteiligen, sei es, indem lokale Handwerker und Techniker durch unsere Experten ausgebildet werden. Ein entscheidender Faktor bei der Verwirklichung dieses Projektes besteht darin dass die Bevölkerung es als ihr Projekt ansieht und die Verantwortung für das Funktionieren und die Langlebigkeit des Projektes mitträgt. Des Weiteren macht sich die «Action pour un Monde Uni» bereits Gedanken, gleichzeitig zu den Installationsarbeiten ein weiteres Projekt im Dorf Nyakaiga zu starten, in dem es vor allem darum geht in Workshops noch gezielter mit der Bevölkerung vor Ort zu arbeiten. Die Menschen im Dorf sollen die nötigen Kenntnisse erlernen, um die neuen Ressourcen optimal zu nutzen und diese auch zu respektieren.